Die OECD warnt vor den starken wirtschaftlichen Auswirkungen von Dürre. Diese können in den kommenden Jahren erheblich steigen, wenn nicht in Wassermanagement und Bewässerung investiert wird. Laut dem Bericht könnte eine Dürre ein Land bis zu 1 % seines Bruttoinlandsprodukts (BIP) kosten, wobei vor allem die Landwirtschaft betroffen ist.
Die Häufigkeit und Schwere von Dürren nimmt durch den Klimawandel zu. Der Bericht hebt die Unterschiede in der Dürrevorbereitung hervor. Regionen wie Subsahara-Afrika haben nicht genügend Ressourcen für eine effektive Anpassung.
Die OECD schlägt drei Hauptstrategien zur Bekämpfung von Dürre vor: die Verbesserung von Bewässerungssystemen, Reform der Wasserpreise und die Integration von Wassermanagement in nationale Klimaanpassungspläne. Zudem werden naturbasierte Ansätze empfohlen, um die Effekte von Dürre besser zu bewältigen.
Schwierige Wörter
- dürre — längere Zeit mit sehr wenig RegenDürren
- wassermanagement — Planung und Nutzung von Wasserressourcen
- bewässerung — Zufuhr von Wasser zu Feldern
- bruttoinlandsprodukt — Gesamtwert aller Waren und DienstleistungenBruttoinlandsprodukts
- klimaanpassungspläne — staatliche Pläne zur Anpassung an Klimaänderungen
- naturbasiert — Maßnahmen, die natürliche Prozesse nutzennaturbasierte
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Diskussionsfragen
- Warum ist es wichtig, in Wassermanagement und Bewässerung zu investieren?
- Welche Probleme könnten Regionen mit wenigen Ressourcen bei der Vorbereitung auf Dürre haben?
- Wie könnten naturbasierte Ansätze helfen, die Folgen von Dürre für die Landwirtschaft zu reduzieren?
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