Ein Forschungsteam in Nigeria, mit Partnern wie der University of Cambridge, veröffentlichte die Studie in Nature Communications. Die Forschenden analysierten 176 archivierte Blutproben von Teilnehmenden an SARS‑CoV‑2‑Impfstudien. Die Proben kamen von Gesundheitsmitarbeitenden (2021) und Gemeindefreiwilligen (2023). Keiner hatte im Erwachsenenalter eine mpox- oder Pockenimpfung erhalten.
Die Untersuchung fand, dass 14% der Teilnehmenden Antikörper im Blut hatten, die mit früheren Pockenimpfungen zusammenhängen. Bei Nachproben, die meist nach etwa neun Monaten entnommen wurden, zeigten rund 3% eine neue Immunantwort ohne Symptome. Genomdaten aus über 100 Proben deuteten auf eine niedrige, anhaltende Zirkulation hin. Die Forscher warnen, dass symptombasierte Meldungen verdeckte Fälle übersehen können.
Schwierige Wörter
- antikörper — Proteine im Blut, die vor Viren schützen
- nachprobe — Weitere Blutprobe später zur KontrolleNachproben
- immunantwort — Reaktion des Körpers gegen eine Infektion
- zirkulation — Weitergabe eines Virus in einer Bevölkerung
- symptombasiert — Meldungen nur mit sichtbaren Krankheitszeichensymptombasierte
- teilnehmende — Person, die an einer Studie mitmachtTeilnehmenden
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Diskussionsfragen
- Warum können symptombasierte Meldungen verdeckte Fälle übersehen?
- Würdest du an einer Studie mit Nachproben teilnehmen? Warum oder warum nicht?
- Was bedeutet es für eine Person, wenn Antikörper im Blut gefunden werden?
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