Forscher haben elastischen Ohrknorpel aus menschlichen Zellen hergestellt. Sie nahmen kleine Knorpelreste von Operationen und vermehrten die Zellen in einer Nährlösung, bis genug Material für ein gedrucktes Ohr vorlag.
Die Zellen wurden in ein Druckmaterial eingebracht und mit einem 3D‑Drucker geformt. Im Inkubator reiften die Konstrukte, sodass Kollagen und Elastin entstanden. Nach einer Vorreifung setzten die Forschenden die Modelle unter die Haut von Ratten ein. Nach sechs Wochen blieben Form und Elastizität erhalten. Als nächstes sind klinische Studien, strukturierte Tests und eine Zulassung geplant, bevor das Verfahren bei Patienten eingesetzt wird.
Schwierige Wörter
- ohrknorpel — weicher Knorpel am äußeren Teil des Ohrs
- vermehren — mehr Zellen oder Material herstellenvermehrten
- nährlösung — Flüssigkeit mit Nährstoffen für Zellen
- inkubator — Gerät, in dem Zellen reifen
- reifen — sich entwickeln und stärker werdenreiften
- zulassung — offizielle Erlaubnis für ein Verfahren
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Was denken Sie über die Idee, Ohrknorpel aus eigenen Zellen zu machen?
- Welche Vorteile könnte ein gedrucktes Ohr für Patientinnen und Patienten haben?
- Welche Fragen sind wichtig, bevor eine Zulassung für das Verfahren kommt?
Verwandte Artikel
Studie zeigt: mTORC2 als neues Ziel gegen Krebs
Eine Studie der Brown University zeigt, dass man nur den Proteinkomplex mTORC2 blockieren könnte. Das könnte wachsenede Signale von Krebszellen stoppen, ohne Überlebenswege zu aktivieren. Forscher arbeiten bereits an Wirkstoffentwürfen.
OSIA: KI-Beratung für Schul- und Berufsentscheidungen in Kamerun
In Kamerun unterstützt die Plattform OSIA Schülerinnen und Schüler mit einem virtuellen Tutor und psychometrischen Tests bei Schul- und Berufsentscheidungen. Entwickelt hat sie Frédéric Ngaba; die Lösung ist auf lokale Lehrpläne und 20 Sprachen angepasst.