In Uganda, im Distrikt Mbarara, hält eine Geflügelhalterin über einen längeren Zeitraum eine grosse Zahl Vögel und erhielt keinen tierärztlichen Besuch. Viele Kleinhalter behandeln Krankheitssymptome selbst mit Antibiotika, weil tierärztliche Versorgung knapp und teuer ist und Kontrollen fehlen.
Bauern nutzen Antibiotika zur Vorbeugung, zur Behandlung und manchmal zur Wachstumsförderung. Sie mischen Medikamente ins Wasser oder Futter und geben manchmal niedrigere Dosen oder billigere Präparate. Diese Praktiken begünstigen resistent werdende Bakterien und gefährden die Gesundheit von Tieren und Menschen.
Schwierige Wörter
- geflügelhalterin — Person, die viele Geflügeltiere hält
- versorgung — Pflege und Hilfe für kranke Tieretierärztliche Versorgung
- antibiotikum — Medikament gegen bakterielle Infektionen bei Tieren und MenschenAntibiotika
- resistent — Nicht mehr leicht durch Medikamente zu töten
- kleinhalter — Bauern oder Familien mit wenigen Nutztieren
- vorbeugung — Maßnahme, um eine Krankheit zu verhindern
- wachstumsförderung — Maßnahme, damit Tiere schneller wachsen
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Diskussionsfragen
- Haben Sie in Ihrer Region ähnliche Probleme mit Antibiotika bei Tieren gesehen?
- Was könnten Bauern statt Medikamente ins Wasser zu mischen tun, um Krankheiten zu verhindern?
- Warum sind resistent werdende Bakterien gefährlich für Menschen und Tiere?
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