Eine jährliche Umfrage an Schulen zeigt 2025, dass der Konsum vieler Drogen bei Jugendlichen in den USA nahe den Tiefstwerten von 2021 blieb. Forschende schreiben den starken Rückgang 2020/2021 vor allem pandemiebedingten Störungen bei Verfügbarkeit und Sozialleben zu.
Die Befragung erfasst Angaben zum Konsum in den letzten 30 Tagen und 12 Monaten. Im Vergleich zu 2024 blieben die meisten Werte 2025 stabil. Die Daten stammen aus einer Langzeitstudie der University of Michigan und sind online verfügbar.
Schwierige Wörter
- umfrage — Fragebogen an viele Personen zu einem Thema
- konsum — Gebrauch oder Einnahme von Dingen oder Drogen
- jugendlicher — Person in der Zeit zwischen Kindheit und ErwachsenseinJugendlichen
- pandemiebedingt — Wegen einer Pandemie entstanden oder verursachtpandemiebedingten
- verfügbarkeit — Ob etwas vorhanden ist und benutzt werden kann
- langzeitstudie — Untersuchung, die über viele Jahre läuft
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Glaubst du, dass die Pandemie den Alltag von Jugendlichen verändert hat? Warum?
- Findest du Umfragen an Schulen wichtig? Warum oder warum nicht?
- Hast du schon einmal an einer Befragung teilgenommen? Erzähle kurz.
Verwandte Artikel
Concierge- und DPC‑Praxen wachsen in den USA
Eine Studie zeigt, dass gebührenfinanzierte Concierge- und Direct‑Primary‑Care‑Praxen in den USA von 2018 bis 2023 stark zugenommen haben. Forschende warnen vor Folgen für den Zugang zur Primärversorgung und raten zur Beobachtung der Entwicklung.
Ebola vom Bundibugyo‑Typ breitet sich in Kongo und Uganda aus
Seit Anfang Mai gibt es einen Ausbruch des Bundibugyo‑Typs von Ebola in den östlichen Provinzen der Demokratischen Republik Kongo. Das Virus hat sich nach Uganda ausgebreitet; für Bundibugyo gibt es noch keinen zugelassenen Impfstoff.
Darmbakterien erreichen Gehirn nach fettreicher Diät bei Mäusen
Forscher berichten, dass lebende Darmbakterien bei Mäusen ins Gehirn gelangen können, nachdem die Tiere kurz eine fettreiche Diät aßen. Die Studie in PLOS Biology zeigt einen Weg über den Vagusnerv und nennt mögliche Folgen für neurologische Erkrankungen.
Gefährliche Chemikalien in Feuerwehrschutzkleidung
Eine Studie unter Leitung von Heather Stapleton zeigt, dass Schutzkleidung von Feuerwehrleuten PFAS und bromierte Flammschutzmittel enthalten kann. Forschende fordern mehr Forschung und mehr Transparenz von Herstellern, damit Einsatzkräfte besser geschützt werden.