Forscher der North Carolina State University stellten das morpho-interlocking protective module (MIPM) vor, das sich bei Berührung oder Aufprall automatisch zu einer schützenden Hülle formt. Das Gerät ist von Gürteltieren inspiriert und soll empfindliche Systeme wie weiche Roboter und flexible Elektronik schützen.
Das MIPM besteht aus drei allgemeinen Schichten: einem äußeren Exoskelett aus segmentierten, gebogenen Schuppen aus 3D-gedrucktem Harz; einer mittleren "Sensing-and-Actuation"-Schicht mit einem flüssigkristallinen Elastomer (LCE), einem Dehnungssensor mit Silber-Nanodrähten, einer Kapton-Schicht und einer Heizschicht; sowie einem inneren Endoskelett aus gefaltetem Papier, das Rippen und starre Polymer-
Schwierige Wörter
- exoskelett — harte äußere Schicht am Körper oder Gerät
- schuppe — harte Platten auf der Haut vieler TiereSchuppen
- elastomer — elastischer Kunststoff, der sich dehnen kann
- dehnungssensor — Gerät, das die Dehnung oder Länge misst
- heizschicht — Schicht, die durch Strom Wärme erzeugt
- endoskelett — innerer starrer Teil eines Körpers oder Gerüsts
- harz — zähflüssiges Material, das nach Aushärten hart wird
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Wofür könnte man das MIPM Ihrer Meinung nach im Alltag verwenden? Begründen Sie kurz.
- Welche Vor- und Nachteile hat eine schützende Hülle für weiche Roboter?
- Kennen Sie andere Tiere mit einem ähnlichen Schutz wie das Gürteltier? Nennen Sie eines oder zwei.
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