Die Entscheidung der USA im Januar 2025 löste weltweit Massenentlassungen und einen sofortigen Stopp vieler Programme aus. SciDev.Net fand, dass Gesundheitssysteme und humanitäre Hilfe vielerorts an den Rand des Zusammenbruchs rutschten. In einem syrischen Flüchtlingslager im Norden von Idlib wurden von USAID unterstützte Wasser-, Abfall- und Sanitärdienste eingestellt, und etwa 200 humanitäre Organisationen mussten ihre Arbeit beenden.
In Afrika berichteten Gemeinden von Versorgungsengpässen. In Mathare, Nairobi, fehlten wichtige Medikamente. In Uganda, wo 1,5 million Menschen mit HIV/AIDS leben, gerieten Gemeinschaftsprogramme in Gefahr. Malaria-Insektizidaktionen wurden gestoppt und Malaria-Genforschung bedroht.
Ein UNAIDS-Bericht 2025 stellte fest, dass sich 1,3 million Menschen 2024 neu mit HIV infiziert hatten, und warnte vor zusätzlichen Infektionen und Todesfällen, falls die Finanzierung aus den USA ausbliebe. Die USA hatten über PEPFAR seit 2003 mehr als US$110 Milliarden investiert und 2024 US$12,4 Milliarden ausgegeben.
Schwierige Wörter
- massenentlassung — Kündigung vieler Beschäftigter zur gleichen ZeitMassenentlassungen
- humanitär — auf Hilfe für Menschen in Not bezogenhumanitäre
- gesundheitssystem — Organisationen und Einrichtungen für medizinische VersorgungGesundheitssysteme
- flüchtlingslager — Ort, an dem geflüchtete Menschen leben
- versorgungsengpass — Mangel an notwendigen Gütern oder DienstenVersorgungsengpässen
- finanzierung — Geld für ein Projekt oder Programm
- ausbleiben — nicht eintreten oder nicht kommenausbliebe
- investieren — Geld geben, damit etwas entwickelt wirdinvestiert
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Diskussionsfragen
- Wie könnten lokale Gemeinschaften reagieren, wenn internationale Hilfe plötzlich stoppt?
- Welche direkten Folgen hat der Stopp von Malaria-Insektizidaktionen für Familien vor Ort?
- Warum ist eine langfristige Finanzierung für Programme gegen HIV wichtig, deiner Meinung nach?
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