China startet Kampagne gegen negative Online‑InhalteCEFR A2
6. Okt. 2025
Adaptiert nach Oiwan Lam, Global Voices • CC BY 3.0
Foto von Guang Yang, Unsplash
Am 22. September begann Chinas Cyberspace Administration (CAC) eine zweimonatige Kampagne. Ziel ist, Online‑Inhalte zu entfernen, die nach Ansicht der Behörde Gegnerschaft, Gewalt oder pessimistische Stimmung verbreiten.
Die Maßnahme betrifft soziale Netzwerke, Video‑ und Live‑Streaming‑Plattformen. Bereits wurden Beiträge und Konten auf Weibo, Weixin, Xiaohongshu, Kuaishou, Douyin und Bilibili gelöscht. Vier bekannte Festland‑Influencer mit vielen Followern wurden gesperrt. Beobachter sehen einen Zusammenhang mit Unzufriedenheit junger Menschen und hoher Jugendarbeitslosigkeit.
Schwierige Wörter
- Kampagne — Ein geplantes Programm oder eine Aktion.
- reduzieren — Weniger von etwas machen oder haben.
- negative — Schlecht oder unerwünscht.
- gewalttätig — Mit Gewalt oder brutalen Handlungen verbunden.gewalttätige
- Inhalte — Informationen oder Themen in Medien.
- Influencer — Personen, die andere in sozialen Medien beeinflussen.
- online — Im Internet oder im Netz.Online-Communities
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Warum ist es wichtig, negative Inhalte zu reduzieren?
- Wie können Influencer positive Inhalte fördern?
- Was kann passieren, wenn jemand gesperrt wird?
Verwandte Artikel
Falsche Identifizierung von Opfern im Massengrab von Perus korrigiert
Im April 2025 gaben brasilianische Forscher bekannt, dass eine jahrzehntalte Identifizierung aus dem Massengrab von Perus falsch war. Neue DNA-Tests führten zu einer Neuzuordnung von Überresten und zu weiteren offiziellen Identifizierungen.
Roman 'Le Sang du Pouvoir' über Macht und Widerstand
Der togolesische Autor Hubert Kolani nutzt seinen französischsprachigen Roman 'Le Sang du Pouvoir', um Macht, Spiritualität und persönlichen Druck zu erzählen. Er zeigt starke Frauen, Generationenwandel und sieht Fiktion als Schutz für harte Wahrheiten.
Russland verbietet bestimmte Filme
Am 1. März 2026 trat in Russland ein Gesetz in Kraft, das Verbreitung und Vorführung von Filmen verbietet, die angeblich „traditionelle russische geistige und moralische Werte“ diskreditieren. Die Regeln gelten für Kinos, Streaming und soziale Medien.
Kongress reagiert unterschiedlich auf Massenschießereien
Eine Studie analysierte Beiträge von Abgeordneten nach Massenschießereien und fand, dass Demokraten deutlich häufiger und schneller über Waffen posteten als Republikaner. Die Aufmerksamkeit im Kongress steigt rasch an und lässt binnen etwa 48 Stunden nach.