Forschende begleiteten 252 junge Erwachsene aus SGM-Gruppen acht Tage lang. Die Teilnehmenden gaben mehr als 4.300 Echtzeitberichte zu ihren Gefühlen, Identitätserfahrungen und sozialen Begegnungen ab.
Die Studie fand, dass Verbergen der Identität mit größerer emotionaler Belastung und weniger Vertrauen in das eigene Selbst verbunden war. Wenn Menschen offen über ihre Identität waren, berichteten sie mehr Klarheit über sich und positivere Gefühle.
Während des Untersuchungszeitraums gab es keine direkte Verbindung zu Depressionssymptomen. Aber negative Gefühle spielten eine wichtige indirekte Rolle, wenn Teilnehmende Druck zum Verbergen spürten.
Schwierige Wörter
- teilnehmende — Menschen, die an einer Studie teilnehmenTeilnehmenden
- echtzeitbericht — Schnelle Meldung über Gedanken oder GefühleEchtzeitberichte
- identitätserfahrung — Erlebnis mit der eigenen IdentitätIdentitätserfahrungen
- verbergen — Etwas nicht zeigen oder verstecken
- belastung — Gefühl von Stress oder großer Sorge
- depressionssymptom — Merkmal oder Zeichen von einer DepressionDepressionssymptomen
- druck — Gefühl etwas tun zu müssen
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Haben Sie schon einmal Ihre Identität verborgen? Wie haben Sie sich dabei gefühlt?
- Warum können offene Gespräche über Identität zu positiveren Gefühlen führen?
- Was könnte Menschen helfen, sich sicherer zu fühlen, wenn sie offen über ihre Identität sind?
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