Rollstuhl-Bungee in Nepal: Deepa Devkota springtCEFR A2
22. Dez. 2025
Adaptiert nach Sanjib Chaudhary, Global Voices • CC BY 3.0
Foto von Sushanta Rokka, Unsplash
Am 16. Dezember 2025 fand am Bhote Kosi Bungee in Nepal ein besonderer Sprung statt. Deepa Devkota, eine Frau mit Behinderung, absolvierte dort einen Rollstuhl-Bungee-Sprung. Sie lebt mit spina bifida und ist als Aktivistin tätig.
Devkota sprang an ihrem Geburtstag und widmete die Leistung ihren Eltern, die soziale Diskriminierung erfahren hatten. Bereits Anfang Dezember 2025 hatten zwei weitere nepalesische Teilnehmende ähnliche Sprünge gemacht. Der erste dokumentierte Rollstuhl-Bungee-Sprung weltweit fand 2015 in Russland statt.
Schwierige Wörter
- behinderung — körperliches oder geistiges Problem, das den Alltag erschwert
- rollstuhl-bungee-sprung — Sprung mit Bungee, bei dem ein Rollstuhl benutzt wird
- spina bifida — angeborene Rückenmarks-Erkrankung, die Nerven betrifft
- aktivistin — Person, die für soziale Rechte kämpft
- diskriminierung — ungerechte Behandlung von Menschen wegen Eigenschaften
- teilnehmende — Person, die an einer Veranstaltung teilnimmt
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Wie findest du, dass Devkota an ihrem Geburtstag sprang? Warum?
- Hast du schon einmal etwas Mutiges gemacht? Beschreibe kurz.
- Was kann man gegen soziale Diskriminierung tun? Nenne eine einfache Idee.
Verwandte Artikel
Tischtennisverein hilft beim Umweltschutz in Safashahr
In Safashahr (Provinz Fars) verschärft sich die Wasserkrise. Der Tischtennisverband von Khorrambid organisiert Freiwilligenaktionen: Anwohner und Spieler pflanzten Bäume und planen ein Abkommen mit der Umweltbehörde, um die Arbeit zu verstetigen.
Indiens Visabeschränkungen treffen Bangladesch und Kalkutta
Nach dem politischen Umbruch in Bangladesch im August 2024 begrenzte Indien Visa mit Verweis auf Sicherheitsbedenken. Das traf Reisende, Medizintourismus und die Wirtschaft in Kalkutta schwer, viele Büros, Hotels und Läden leiden.
Bauarbeiten bedrohen Rastafari-Dorf in St. James Parish
Ein Gemeinschaftsprojekt in St. James Parish, Jamaika, ist durch neue Straßenbauarbeiten und breitere Entwicklungspläne beeinträchtigt. Der Text berichtet über Umweltschäden, eingeschränkten Zugang und den Verlust kultureller Praktiken.