Forscher behandelten Aluminiumrohre mit einem Ätzverfahren. Dadurch entstanden feine Strukturen an der Innenfläche, die das Metall sehr wasserabweisend, also superhydrophob, machen. Beim Eintauchen bleibt im Inneren eine Luftblase eingeschlossen.
Eine Trennwand in der Mitte hält die Luft auch dann fest, wenn man das Rohr senkrecht ins Wasser drückt. Im Labor zeigten Tests, dass die Rohre wochenlang stabil bleiben und auch mit Beschädigungen weiter schwimmen. Mehrere Rohre lassen sich zu Flößen verbinden, die für Schiffe, Bojen oder schwimmende Plattformen genutzt werden könnten. Die Forschenden zeigen auch, dass solche Flöße Wellenenergie zur Stromerzeugung nutzen können.
Schwierige Wörter
- ätzverfahren — chemische Behandlung, die Materialoberflächen verändert
- innenfläche — innere Seite eines Rohres oder Behälters
- wasserabweisend — lässt kein Wasser auf der Oberfläche bleiben
- trennwand — Wand oder Schicht, die zwei Teile trennt
- stabil — bleibt lange gleich oder funktioniert weiter
- floß — ein einfaches Boot aus verbundenen RohrenFlößen
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Diskussionsfragen
- Würdest du ein Floß aus solchen Rohren nützlich finden? Warum oder warum nicht?
- Welche Orte kennst du, wo schwimmende Plattformen nützlich sein könnten?
- Was könnte schwierig sein, wenn man solche Flöße im Meer benutzt?
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