Neue Forschung zeigt, dass Online-Altersprüfungen mehr Daten preisgeben als nötig. Ein Team aus zwei Universitäten stellte die Ergebnisse auf einer Sicherheitskonferenz in San Francisco vor. Sie untersuchten den Altersprüfungsdienst Yoti, den viele Webseiten nutzen.
Die Forschenden berichten, dass ein Verifizierungsversuch Fotos des Gesichts, IP-Adressen und Geräteinformationen an andere Firmen senden kann. Empfänger sind zum Beispiel Kreditkartenfirmen, Geolokalisierungsdienste und Datenhändler. In vielen US-Bundesstaaten gibt es Gesetze zu digitalen Altersprüfungen, doch diese Regeln werden offenbar nicht immer durchgesetzt. Die Forschenden warnen, dass die Methoden unsicher und riskant sind.
Schwierige Wörter
- altersprüfung — Prüfung, ob jemand alt genug istAltersprüfungen
- verifizierungsversuch — Versuch, Identität oder Alter digital zu prüfen
- IP-Adresse — Nummer, die ein Gerät im Internet hatIP-Adressen
- geräteinformation — Daten über ein Gerät wie Modell oder SystemGeräteinformationen
- geolokalisierungsdienst — Dienst, der den Ort eines Geräts bestimmtGeolokalisierungsdienste
- datenhändler — Firma, die persönliche Daten kauft oder verkauft
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Würdest du einer Webseite erlauben, dein Foto für eine Altersprüfung zu verwenden? Warum oder warum nicht?
- Welche Informationen würdest du online nicht teilen?
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