Forschende der University of Georgia untersuchten mehr als 100 Paare. Sie befragten Ehemänner und Ehefrauen getrennt nach Spar- und Ausgabengewohnheiten, nach Einkommen und danach, wie zufrieden sie mit ihrer Ehe und ihren Finanzen sind.
Die Ergebnisse zeigten, dass Paare, deren Partner sich gegenseitig als Sparer sahen, von höherer ehelicher Zufriedenheit und besserem finanziellem Wohlbefinden berichteten. Wahrnehmungen waren wichtiger als objektive Finanzdaten. Zum Beispiel fühlten sich manche Paare zufrieden, obwohl sie mehr ausgaben als sie sparten, wenn ein Partner glaubte, es würde gespart.
Es gab auch Unterschiede nach Geschlecht. Wenn eine Ehefrau sich als „Verschwenderin“ bezeichnete, fühlte sie sich oft wohl mit den Finanzen, und das stärkte das Vertrauen ihres Mannes. Gespräche über Geld können Verständnis und Empathie fördern. Die Studie erschien im Journal of Financial Counseling and Planning.
Schwierige Wörter
- forschende — Personen, die wissenschaftlich etwas untersuchen
- untersuchen — etwas genau prüfen oder erforschenuntersuchten
- sparer — Person, die regelmäßig Geld spart
- wahrnehmung — Wie jemand eine Sache sieht oder fühltWahrnehmungen
- zufriedenheit — Gefühl, glücklich mit einer Situation zu sein
- wohlbefinden — Gefühl, dass es einem gut geht
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Findest du es wichtig, dass Partner über Geld sprechen? Warum?
- Hast du ein Beispiel, wie unterschiedliche Wahrnehmungen über Geld Probleme oder Vertrauen bringen können?
- Wie würdest du reagieren, wenn dein/e Partner/in sagt, er/sie sei eine Verschwenderin?
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