China in Zentralasien: Infrastruktur und erneuerbare EnergieCEFR A2
4. Dez. 2025
Adaptiert nach Brian Hioe, Global Voices • CC BY 3.0
Foto von Darrell Chaddock, Unsplash
In den letzten zwanzig Jahren wurde China zu einem wichtigen diplomatischen und wirtschaftlichen Akteur in Zentralasien. Es finanzierte Infrastruktur- und Industrieprojekte in vielen Ländern, zum Beispiel Produktion von Elektrofahrzeugen, Abfallverarbeitung, erneuerbare Energie und Bergbau. Die Belt and Road Initiative (BRI) formulierte China erstmals 2013.
Die Region ist für China attraktiv, weil Kasachstan an Xinjiang grenzt und Wege Richtung Kaukasus und Europa bietet. Nach der Zollunion Russlands 2010, die 2015 als Eurasische Wirtschaftsunion institutionalisiert wurde, veränderte sich der regionale Handel. Viele zentralasiatische Staaten verfolgen eine multi-vestorige Außenpolitik und nutzen chinesische Finanzierung, um Teil globaler Transportnetze zu werden.
China interessiert sich auch für erneuerbare Energien. Usbekistan und Kasachstan zeigten in den letzten fünf bis sechs Jahren großes Interesse. Usbekistan ist 2025 aktiv in der Wasserkraftentwicklung am Pskem.
Schwierige Wörter
- akteur — Land oder Person mit politischem Einfluss
- finanzierte — Geld für ein Projekt geben
- Elektrofahrzeugen — Auto mit elektrischem Motor und Batterie
- abfallverarbeitung — Müll bearbeiten, trennen und nutzen
- erneuerbare energie — Energie aus Quellen, die sich erneuern
- zollunion — Abkommen von Staaten über gemeinsame Zölle
- bergbau — Gewinnung von Rohstoffen aus der Erde
- außenpolitik — Beziehungen und Regeln eines Landes zu anderen
- wasserkraftentwicklung — Projekte zum Bau von Wasserkraftwerken
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Welche der genannten Projekte findest du in Zentralasien am wichtigsten? Warum?
- Wie könnte die Nutzung chinesischer Finanzierung die Länder in Zentralasien verändern?
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