Eine aktuelle Studie zeigt, dass Grundschulkinder, die in den Pausen oft alleine spielen, damit durchaus glücklich sein können. Forscher haben untersucht, wie Kinder ihre Pausen verbringen und was sie über Freundschaften denken. Für die Untersuchung wurden Antworten von vielen Schülern ausgewertet.
Die Ergebnisse zeigen: Kinder, die gerne alleine sind, aber trotzdem das Gefühl der Zugehörigkeit schätzen, sind mit ihren Beziehungen zufrieden. Sie nehmen manchmal Einladungen an und lehnen andere ab. Das Wissen, dass die Mitschüler sie mögen, schützt diese Kinder vor Einsamkeit.
Ganz anders ist die Situation für Kinder, denen das Dazugehören nicht wichtig ist. Sie fühlen sich oft unglücklich und isoliert. Weil sie viele Einladungen ablehnen, fragen andere Kinder irgendwann nicht mehr nach.
Experten empfehlen, dass Eltern und Lehrkräfte diese Erkenntnisse nutzen sollten. Anstatt Kinder in große Gruppen zu drängen, helfen kleine Gruppen dabei, soziale Fähigkeiten zu trainieren.
Schwierige Wörter
- Untersuchung — eine wissenschaftliche Arbeit, um etwas genau zu prüfen
- Zugehörigkeit — das gute Gefühl, zu einer Gruppe dazuzugehören
- ablehnen — etwas nicht annehmen oder zu etwas nein sagen
- Einsamkeit — ein trauriges Gefühl, wenn man keine Freunde hat
- Erkenntnis — ein wichtiges neues Wissen nach einer UntersuchungErkenntnisse
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Spielen Sie in ihrer Freizeit lieber alleine oder in einer Gruppe und warum?
- Was kann man tun, wenn sich ein Mitschüler in der Pause oft isoliert fühlt?
- Warum ist es wichtig, dass Kinder in der Schule soziale Fähigkeiten lernen?